Pssst!



Ruhe. Stille. Schweigen.
Ich liebe es!

Wenn ich allein zu Hause bin, läuft nie das Radio. Stattdessen genieße ich die Stille. Und das umso mehr, seit es hier zwei Männer im Haus gibt, die sich gerne mal um den Esstisch jagen oder lautstark mit der Ritterburg spielen.

Ist es ruhig, kann ich runterkommen vom Joballtag, der von viel Kommunikation geprägt ist. Telefonate, Besprechungen, ein Büro, das ich mit zwei Kollegen teile, Konferenzen ... Ich rede wirklich sehr gerne, genieße aber den Luxus mal nicht reden - und hören - zu müssen.

In die Stille kann ich mich zurückziehen. Sie hilft mir beim Yoga nach innen zu schauen. Durch sie kann ich nachdenken. Sie ist mein Startknopf für Kreativität und lässt Ideen sprudeln. Sie macht mich produktiv, weil ich mich konzentriere.


Doch dann gibt es da besondere Geräusche, die mir trotz all der Lust auf Ruhe ein Lächeln ins Gesicht zaubern:

das Knirschen von Schnee unter den Füßen
das Brummen unserer "George", das - gepaart mit dem Geruch nach einem frischen Espresso - für mich Gemütlichkeit bedeutet
das Schnurren unseres Katers
das Umblättern einer Buchseite
das leise Aneinanderklackern von Kieselsteinen, wenn Meereswellen sie umspülen
das Knacken des Kamins, wenn ein Feuer in ihm lodert
das zarte Niesen eines Babys
das Rascheln von Schilf

Mich würde interessieren, was ihr für Typen seid. Braucht ihr Trubel um euch herum? Oder zieht ihr euch gerne in die Stille zurück? Und was sind eure Lieblingsgeräusche? Ich bin gespannt!
xx
Jenny

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